Sonntagsevanglium


Evangelium vom vergangenen Sonntag, den 13.06.2021

Das Gleichnis vom Wachsen der Saat

11. Sonntag im Jahreskreis


Mk 4,26-34

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst, und der Mann weiß nicht, wie.

Ein Mann säht einen Acker ein. Auf dem Acker liegen Steine. Es wachsen auch andere Pflanzen. Vögel kommen von fern..
Vincenz van Gogh, Der Sämann

Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.

Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, so dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.

Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.




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Kommentare zu diesen Evangelium:
Christus – in die Erde gesät, Hl. Ambrosius (um 340-397)
Das kleinste von allen Samenkörnern geht auf und wird größer als alle anderen Gewächse, Schott Messbuch
Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse, Hl. Petrus Chrysologus (um 406 - 450)
Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt, bringt es reiche Frucht (vgl. Joh 12, 24), Hl. Chromatius von Aquileia (um 345-407)